Ein glänzendes Fell, gesunde Hufe, und ein ausgeglichenes, leistungsbereites Temperament - das sind nur ein paar der erwünschten Eigenschaften. Sie zeigen uns außerdem, ob unser Pferd gesund ist oder nicht. Doch wie lässt sich diese Gesundheit herstellen oder besser noch erhalten? Neben wichtigen Einflussfaktoren wie Haltung und Genetik kommt der Ernährung eine ganz besonders wichtige Rolle zu. Erwiesenermaßen kann mit einer entsprechenden Ernährung Mangelerkrankungen vorgebeugt und bestehende fütterungsbedingte Probleme verbessert oder sogar behoben werden. Es lohnt sich also, den täglichen Speiseplan des Pferdes zu kontrollieren und im Bedarfsfall anzupassen.
Aber was heißt eigentlich bedarfsgerecht?
Bei der Entwicklung bedarfs- und damit pferdegerechter Rationen liegen Erkenntnisse zugrunde, die sowohl empirisch als auch wissenschaftlich belegt sind. Ermittelte Bedarfswerte aus verschiedenen Fütterungsversuchen, die in der Literatur beschrieben sind, bilden dabei eine wichtige Grundlage. Ernährungsphysiologische, grundlegende Gegebenheiten sowie Aufbau und Funktion des Verdauungstraktes sind weitere Rahmenbedingungen bei der Rationsgestaltung.
Fortschritt durch Forschung
Das Pferd ist bisher jedoch noch deutlich seltener das Forschungsobjekt im Bereich der Tierernährung als andere Vertreter der landwirtschaftlichen Nutztiere. Viele Zusammenhänge sind bisher noch wenig erforscht oder es werden Vergleiche aus Forschungsergebnissen mit anderen Tierarten gezogen. Erst in den letzten Jahren scheint das Interesse am Forschungsobjekt Pferd, parallel zu seiner wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung, zu steigen. So können jetzt aktuelle Forschungsergebnisse Thesen festigen, die bisher nur als Erfahrungswerte gelten konnten und ebnen so weiter den Weg für eine konzeptionelle Pferdeernährung mit wissenschaftlichem Fundament.
Angepasste Fütterung für eine bessere Fohlenentwicklung
In einer Studie, die an der Universität in Breslau durchgeführt wurde, konnte jetzt gezeigt werden, welche Fortschritte in der Fohlen- und Jungpferdeentwicklung erzielt werden können, wenn richtig gefüttert wird. Die Biologen Dr. Krzysztof Marycz von der Life Science Universität Breslau und Dr. Eberhard Moll von St. Hippolyt/ Mühle Ebert Dielheim untersuchten an Vollblutjährlingen, wie sich eine spezifisch angepasste Ergänzungsfütterung auf die Beschaffenheit von Haut und Haaren auswirkt. Was unter dem Elektronenmikroskop im Detail zu sehen war, ließ sich auch mit bloßem Auge gut erkennen: Nur die Gruppe, die ein angepasstes Fohlenergänzungsfutter (Fohlengold® von St. Hippolyt) bekommen hatte, überzeugte mit gesunder Haut, schönerem Fellglanz und einer besseren Bemuskelung.
Gegen schlechte Hufe kann man etwas tun!
Überzeugende Ergebnisse lieferte auch eine Studie, die ebenfalls unter der Leitung von Dr. Moll und Dr. Marycz durchgeführt wurde. Hier wurde untersucht, wie sich eine angepasste Mineralisierung auf Qualität und Wachstum des Hufhorns auswirken kann. Die These konnte bestätigt werden, dass selbst in schwierigen Fällen mit einem entsprechenden Ergänzungsfutter eine deutliche Verbesserung in Elastizität und Qualität der Hufkapsel erreicht werden kann.
Glucogard-Studie
Aktuell wird untersucht, wie man mit Hilfe eines Nährstoffkonzentrats (Glucogard®) den Stoffwechsel von Pferden mit Metabolischem Syndrom (EMS) verbessern und neuen Reheschüben besser vorbeugen kann. Erste Ergebnisse sprechen für einen signifikant positiven Einfluss von Gluco-gard®. Wir werden unter www.st-hippolyt.de berichten.
Mit den vorliegenden Fütterungskonzepten möchten wir Ihnen helfen, Ihr Pferd bedarfsgerecht zu ernähren. Unsere Empfehlungen basieren auf aktuellen wissenschaftlichen und empirischen Erkenntnissen.
Vorgehensweise:
Suchen Sie sich im 1. Schritt eine passende Basisration für Ihr Pferd heraus. Wenn Ihr Pferd besondere Unterstützung benötigt oder sich in einer Problemsituation befindet, können Sie dafür die entsprechende spezielle Ergänzung heraussuchen.










