Futterjournal - Ausgabe 11

Verfaultes Gras oder Heuersatz

Titelthema-IntroMit welchen Vorurteilen Silage belastet ist und was daran wahr ist

In saubere Folie verpackt lagert auf den Wiesen eines der gefährlichsten Gifte der Welt - Silage. Das lässt Pferdebesitzern das Blut in den Adern erstarren. Denn Pferde lieben Silage weil sie ihnen schmeckt. Für stauballergische Pferde ist Silage oft die letzte Rettung. Sie ist blattreich, staubfrei und sehr energiereich.

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Zur Praxis der Heulageernte und -fütterung

Titelthema2-Intro

Praktische Pferdefütterung muss hohen Ansprüchen genügen und erfordert mehr Vorsicht als jede Wiederkäuerfütterung! Dies setzt beim Pferde-Betreuer Fütterungsdetailkenntnisse, eine gute Beobachtungsgabe und genügend praktische Erfahrung voraus. Das trifft besonders zu auf jedes „exotische“ Futter, das so in der Natur nicht vorkommt: Und dazu zählt Heulage! Grassilage ist nur in Form der sog. Heulage (von engl. haylage = „Gärheu“ mit hohem Trockensubstanzgehalt über 45 %) für Pferde als Teil-Grundfutter überhaupt geeignet.

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Der braune Saft, der Wunder schafft

Melasse-IntroMultitalent Melasse

Als Christoph Kolumbus die Neue Welt entdeckte hatte er auf seinen Entdeckungsreisen immer Melasse dabei. Er wusste um den Nutzen des bei der Zuckergewinnung anfallenden mineralstoffreichen Stoffes. Für den Entdecker war es die „gesündeste und beste Nahrung der Welt“. Unser Verhalten gegenüber Melasse als Futtermittel gleicht bisweilen unserer Abneigung gegenüber Spinnen.

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Nervenstärke und Energie

Chrom-IntroChrom - nicht nur für Hochleistungssportler

Den Begriff Chrom verbinden wir mehr mit glänzenden Kraftfahrzeugen als mit einem lebenswichtigen Nährstoff. Tatsächlich liegt Chrom in zweierlei Bindungsformen vor, von denen die eine giftig ist und die Niere schädigt und damit weit entfernt von einer gesunden Ernährung ist, die andere jedoch immens wichtige Stoffwechselfunktionen erfüllt.

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Schwarzkümmel – Nigella sativa

Schwarzkuemmel-IntroDas schwarze Gold Ägyptens

Türken bestreuen traditionell ihre Fladenbrote mit den kleinen schwarzen Körnern. Wie viele Orientalen lieben sie das pfeffrig scharfe Schwarzkümmel-Gewürz in ihrem Brot schon seit der Antike und schätzen sein Öl als Heilmittel bei vielerlei Beschwerden. Ägyptische Priester sollen es als Vitalitätsdroge und als Aphrodisiakum verwendet haben.

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