Von der Bedeutung lackierter Fingernägel und gefärbter Haare
Was ist Schönheit? Schneewittchen war schön. Ihr Haar, schwarz wie Ebenholz, ihre Haut weiß und rein wie Schnee und ihr Mund rot wie Blut. Der Prinz war ganz entzückt von ihr. Vermutlich war Schneewittchen sehr gut ernährt. Sie war vor allem gesund und ihr Stoffwechsel lief auf Hochtouren.
Es besteht ein interessanter Zusammenhang zwischen der Ernährung und der „Schönheit“ spezifischer weiblicher Körperpartien wie der Haut, den Haaren und der Fingernägel. Hier fließen die Begriffe Schönheit und Gesundheit ineinander.
Leider zeigen sich Nährstoff-, insbesondere Spurenelementdefizite, sofort in den Bereichen Haut, Haar und Fingernägel. Und genau hier setzt unsere Schönheitsindustrie an.
Frauen lackieren sich die Fingernägel
Brüchige, verfärbte Fingernägel oder Rinnen auf den Fingernägeln lassen deutlich Spurenelementmängel erkennen (Zinkmangel führt übrigens zu weiß gefleckten Fingernägeln). Das bedeutet „Alarmstufe Rot“, denn gesunde, feste Nägel weisen auf einen gesunden Darm und einen guten Stoffwechsel hin und werden so zum Sinnbild für die Fruchtbarkeit!
Frauen färben sich die Haare
Während graue Schläfen beim Mann als attraktiv gelten, sind für viele Frauen graue Haare der Anfang vom Ende. Haben Sie schon mal nachgezählt für wie viele Haarfärbemittel im Fernsehen geworben wird? Das hat einen triftigen Grund.
Die natürliche Ausbildung der Haarfarbe ist abhängig von bestimmten Enzymaktivitäten. Kupfer, Zink und Mangan sind als Coenzyme verschiedener Enzyme Voraussetzung für die Ausbildung der natürlichen Haarfarbe. Mängel im Spurenelementbereich lassen Haare frühzeitig ergrauen. Oft erscheinen die ersten grauen Haare nach großem seelischem oder körperlichem Streß. Oft auch nach der Geburt erster Kinder. Streß und Geburten führen zur Verarmung von bestimmten Spurenelementen.
Aber schon die Haarpflege hat in diesem Zusammenhang eine große Bedeutung. Dichtes, langes und seidenglattes Haar steht in direktem Zusammenhang mit einem guten Ernährungsspektrum. Kupfermangel läßt Haare ergrauen und fördert die Splissbildung. Haarausfall, wie er bei einem Mangel an Selen oder Zink vorkommt, ist für eine Frau wesentlich tragischer als für einen Mann.
Frauen geben viel Geld für Kosmetik aus
Schließlich kommen wir nun zur Haut. Zink glättet die Haut und vermindert die Faltenbildung. Kupfer und ß-Carotine sorgen für die gesunde Hautfarbe. Vitamin E, Selen und Magnesium verbessern die Hautdurchblutung und sorgen für strahlendes Aussehen. Mangan entsäuert den Körper über Leber und Niere und bildet Mucopolysaccharide für ein straffes Bindegewebe mit dem Effekt: ein frischeres Aussehen.
Und wenn Sie jetzt ab Seite 10 nochmal etwas über die Stutenfütterung lesen, erkennen Sie, was Schönheit und Fruchtbarkeit gemeinsam haben: die Spurenelemente....
Ganz natürlich
Spurenelemente findet man in der menschlichen Ernährung konzentriert in Fleisch (nicht Wurst), vorwiegend in Leber, Nieren und hochwertigem Muskelfleisch.. Ebenso liefert Fisch, vor allem Muscheln und Schellfisch besonders hohe Gehalte an gut verfügbarem Zink und Jod. Kaviar (Rogen des Störs) steht sinnbildlich für Schönheit und Fruchtbarkeit aufgrund des hohen Micronährstoffgehaltes. Interessant ist auch die Chlorella-Alge. Ihre wertvollen Schwefelverbindungen haben eine reinigende Wirkung auf den Organismus.
Dr. Susanne Weyrauch










