Das allergische Pferd

Die Probleme können sich wie
folgt zeigen:

  • Atemwegsprobleme, allergische Bronchitis, Heuschnupfen
  • Hautausschläge, Quaddeln, Ekzem
  • Verdauungsprobleme, Durchfall, Blähungen
  • angelaufende Beine, Herz-Kreislauf-Störungen
  • Hufrehe

Die körpereigene Histaminproduktion
(als allergische Reaktion auf bestimmte Allergene), ebenso wie die Aufnahme von Histamin durch Futtermittel kann zu allergischen Reaktionen führen.

Histamin ist ein biogenes Amin aus der Aminosäure Histidin und wird z.B. bei Gärungs- und Stoffwechsel-prozessen gebildet (Silage, kontaminierte Futtermittel).

Der Gehalt an Histamin ist abhängig:
   • vom Eiweißgehalt des Futtermittels
   • von der Gärdauer
   • vom Grad der Fehlgärung
   • vom Verderb

Allergien sind vom Tierarzt abzuklären. Allergietests geben Aufschluß über die Form der Allergie. Futtermittel sind nach größter Sorgfalt auszusuchen und Silage gegebenenfalls durch Heu oder Heucobs zu ersetzen.


 
 

Beispielfütterung 1

12 jähriger Quarterhengst, 500 kg,
chronische Bronchitis, Heuallergiker,
allergisch gegen Hafer und Gerste


 
Optional

  • Mucolyt 250 g
    Bronchialschleim muß dauerhaft gelöst und abtransportiert werden. Traditionell haben sich u.a. Thymian, Anis und Fenchel bewährt.
     
  • Lamin 30 g
    Die gereizte Lungenschleimhaut braucht Zeit, sich zu regenerieren.

 
 

Beispielfütterung 2

19 jähriger Welshcob-Friesenmix, 400 kg, chronische Hufrehe


 Optional

  • Naturmüsli „Beste Jahre“ 1 –2 kg
    Getreide- und eiweißarme, dabei hochvitalstoffreiche Müslizubereitung, wenn der Energiebedarf durch sportliche Bewegung stark ansteigen würde.

 

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