Vorgehensweise


 
Zunächst suchen Sie sich Ihren Problemfall (z.B. das „atemwegserkrankte Pferd“) heraus. Sie sehen zunächst grundsätzlicheUrsachen für das Problem. Darunter finden Sie zwei Beispiele, mit denen wir versucht haben, den Fall einzugrenzen. An der Fütterungspyramide sehen Sie, wie eine grundsätzliche Fütterung in diesem Falle aussehen könnte. Dies ist die Basisfütterung. Rechts davon finden Sie weitere optionale Lösungsvorschläge. Optional heißt in diesem Fall, dass die zugrundeliegende Fütterung nach der Fütterungspyramide weitergehend unterstützt werden kann. In diesem Kasten finden Sie zusätzliche Problemlösungsangebote, die in indivi duellen Fällen wahrgenommen werden können. Beachten Sie dabei, dass alternative Kraftfutterangebote in der Fütterungs-
pyramide vorgeschlagene Kraftfutter ersetzen und nicht zusätzlich zu füttern sind. Welches optional angebotene Futter Sie ersetzen, hängt vom Problem ab. Je intensiver sich ein Problem darstellt, desto intensiver und spezifischer muss gefüttert werden. Nur so sind Erfolge rasch zu verbuchen.

 
 

Beispielfütterung

Pferd, x Jahre, y kg,
Pferd mit Schwerpunkt Springen
der Klasse L und M, tägliches Training


 
Optional

  • Futtermittel 4
    Vorschlag für eine ergänzende Fütterung
    zur Abrundung des in der Fütterungspyramide vorgeschlagenen Futterkonzepts oder zur Lösung einer weitergehenden Fütterungsproblematik.
     
  • Futtermittel 5
    Vorschlag für eine ergänzende Fütterung
    zur Abrundung des in der Fütterungspyramide vorgeschlagenen Futterkonzepts oder zur Lösung einer weitergehenden Fütterungsproblematik.
     
  • Futtermittel 6
    Vorschlag für eine ergänzende Fütterung
    zur Abrundung des in der Fütterungspyramide vorgeschlagenen Futterkonzepts oder zur Lösung einer weitergehenden Fütterungsproblematik.

Die vorgeschlagenen Beispiele und deren verschiedene optionale Erweiterungen sind bereits langjährig empirisch und größtenteils auch wissenschaftlich belegt. Mit den Fütterungskon-zepten möchten wir Ihnen ein Handwerkszeug überreichen, mit dem Sie Ihr Problempferd bedarfsgerecht füttern können. Mit der richtigen Fütterung kann man äußerst viel erreichen, wenn man entsprechend dem individuellen Bedarf des Pferdes füttert, der zeitweise enorm vom „geschätzten Bedarf“ einer ganzen Population (Pferdebestandes) abweicht (siehe dazu auch Futterjournal Ausgabe 5). Ebenso spielt der Faktor Zeit eine große Rolle. Sie werden nach der Fütterungsumstellung schnell sehen, dass sich das Allgemeinbefinden Ihres Pferdes verbessert.

  Neben glänzendem Fell liegen uns unzählige Erfahrungs- berichte vor, dass Pferde im Umgang vertrauensvoller und gelassener, arbeitswilliger und leistungsbereiter geworden sind. Bis aber eine ernährungsbedingte Problemlage behoben ist, dauert es je nach Fall mehrere Monate.

Aufgrund der Komplexität dieser Thematik ist klar, dass nicht jeder einzelne Problemfall dargestellt werden kann. Zu weitergehenden Fragen steht Ihnen die Fütterungsberatung in Schlitz und die wissenschaftliche Beratung der Mühle Ebert in Dielheim zur Verfügung.

 

   Inhalt
nach oben   
<<< >>>