Fit für den Winter - Abwehrkräfte stärken!

Winterzeit ist Erkältungszeit, nicht nur uns Menschen macht die trockene, kalte Umgebungsluft Probleme, sondern auch unseren vierbeinigen Freunden. Ständig ist der Pferdekörper umgeben von Viren, Bakterien und Pilzen. Doch unser Körper hat verschiedene Systeme eingerichtet die und vor Schaden schützen. Dazu gehören unter anderem Fell, Haut und Schleimhaut, Tränenflüssigkeit, Magensäure, die lymphatischen Organe und die Blutkörperchen. Aber auch durch eine vielfältige Ernährung kann man das Immunsystem unterstützen. Hier sind einige Stoffe die die Abwehr gegen Krankheitserreger unterstützen können.

 

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe haben eine vielseitige Wirkung auf den Stoffwechsel und die Gesundheit. Sie sollen vor Infektionen schützen, Abwehrkräfte Steigern und einen günstigen Einfluss auf die Blutzuckerwerte haben. Besonders die antioxidative Wirkung muss hervorgehoben werden. Ein Beispiel dafür ist Beta-Carotin. Es gehört zu den Carotinoiden welche in der Lage sind freie Radikale unschädlich zu machen und die Körperzellen so durch Schädigung zu schützen.

Auch verschiedene Sulfide gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen, wie z.B. in Knoblauch enthalten. Sie fördern nachweislich die Verdauung und wirken sich positiv auf das Herz-Kreislaufsystem aus.

In Trauben und anderen Obst- und Gemüsesorten sind Polyphenole enthalten die für ihre antioxidative, bakterizide, entzündungshemmende und gefäßschützenden Eigenschaften bekannt sind.

 

Kräuter

Kräuter sind seit langem bewährte Hausmittel bei der Linderung von Atemwegsbeschwerden. Für die Feucht- und Reinhaltung der Atemwege helfen Heilpflanzen wie Thymian, Pfefferminze, Fenchel, Anis, Spitzwegerich oder Huflattich. Nicht nur die ätherischen Öle dieser Pflanzen haben ihre positiven Wirkungen sondern auch die darin enthaltenen sekundären Pflanzenstoffen. Unsere heutigen Weidelandschaften sind oft leider sehr arm an Kräutern, daher macht eine Zufütterung durchaus Sinn.

 

Darmflora kräftigen

Ein gesunder Darm ist grundlegend für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Pferdes. Die in Heu und Krippenfutter enthalten Rohfaser, in Form von Cellulose, Hemicellulose und Lignin (nur teilweise verdaulich) verdaut das Pferd im Dickdarm mit Hilfe von Mikroorganismen. Bei Störungen dieser empfindlichen Darmflora kann es schnell zu Koliken und Verdauungsproblemen wie Kotwasser kommen. Dadurch kann es zu einer Unterversorgung des Vitamin B- Komplexes kommen. Denn die gesunde Darmflora eines Pferdes, welches mit allen Nährstoffen versorgt wird, ist in der Lage den Vitamin-B Komplex selbst zu bilden. Eine Zufütterung ist nur bei einer Verdauungsstörung notwendig.

 

Essentielle Aminosäuren und Omega-3-Fettsäuren

Zu den essentiellen Aminosäuren gehören beispielsweise Lysin, Methionin, Arginin, Isoleucin, Threonin und Tryptophan. Der Gehalt an Lysin ist maßgebend für den Aufbau von neuen Proteinen die z.B. für den Aufbau von Muskelgewebe gebraucht werden. Natürliche Lysin Lieferanten sind z.B. Soja oder Leinsamen. Ein Mangel an Lysin kann sich z.B. durch verzögerte Wundheilung oder auch Probleme beim Muskelaufbau bemerkbar machen. Das Immunsystem wird durch Lysin bei der Bildung von Abwehrzellen unterstützt.  

Auch einige Fettsäuren sind essentiell, dazu gehören die Omega-3-Fettsäuren. Sie sind wichtig für das Herz-Kreislaufsystem, da sie die Fließfähigkeit des Blutes verbessern. Als Bestandteil der Zellwände sind sie entscheidend an der Regeneration von Nerven- und Organzellen beteiligt. Leinöl weist dabei die höchste Konzentration von Omega-3-Fettsäuren auf.

 

Vitamine und Mineralstoffe

Einmal helfen Spurenelemente bei der Unterstützung von Haut und Schleimhaut als mechanische Barriere aber beispielsweise wirkt Selen als Antioxidans und nicht zu vergessen ihre Coenzymfunktion. Bei einer mangelnden Versorgung mit Zink kann die Infektanfälligkeit ansteigen, da Auch Vitamin E ist ein wichtiges Antioxidans in der Fütterung.

 

Ein Pferd im Winter nur über reine Heufütterung bedarfsdeckend mit Vitaminen und Mineralsoffen zu versorgen ist nicht möglich, besonders zum Ende des Winters hin, wenn das Heu bereits einige Monate lagert hat es kaum noch Vitamine. Der tägliche Bedarf sollte daher über einen Mineralfutter und Vitaminergänzer gesichert werden. Und bedenken Sie, dass nicht nur eine mangelhafte Fütterung sich negativ auf das Immunsystem auswirken kann, sondern auch psychische Faktoren wie Stress spielen eine Rolle.

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