St. Hippolyt Futter ABC: U wie Ulcus ventriculi

U wie Ulcus ventriculi - Das Magengeschwür

Unter dem Begriff Ulcus ventriculi versteht man ganz allgemein das Magengeschwür (ulcus = Geschwür; ventriculi = den Magen betreffend), eine Schädigung der Magenschleimhaut durch die Magensäure. Der Pferdemagen ist auf kontinuierliche Zufuhr faserreicher Futtermittel angewiesen, weshalb er rund um die Uhr Magensäure produziert. Kommt es zu einem Ungleichgewicht zwischen puffernden Substanzen und produzierter Magensäure, kann die Magensäure die Magenwände angreifen und schädigen. Ein Zusammentreffen von Stressoren und fehlerhaftem Fütterungsmanagement begünstigt die Entstehung von Magenproblemen.

Für den Pferdebesitzer ist es daher wichtig, über Ursachen, Symptome und Auslöser von Magenproblemen im Allgemeinen Bescheid zu wissen, um Prävention und das richtige Fütterungsmanagement betreiben zu können. Voraussetzung für die Beurteilung der Magengesundheit ist wiederum das Wissen über die Anatomie und die Physiologie des Magens, um dieses sensible Organ zu verstehen.

Der Pferdemagen - Anatomie und Physiologie

Der Magen ist ein Hohlorgan und dient vor allem der Speicherung und der Desinfektion des Nahrungsbreis. Zum Teil finden im Magen bereits Verdauungsvorgänge statt. Vor allem Proteine werden im Magen denaturiert und enzymatisch in kleinere Teilstücke zerlegt. Das Pferd gehört wie der Mensch zu den Monogastriern, also jenen Tieren, die nur einen Magen haben. Der Magen eines mittelgroßen Pferdes ist mit einem Fassungsvermögen von 15 - 20 l relativ klein und auf die fortwährende Aufnahme kleiner Futtermengen angewiesen. Der vordere Teil des stark gekrümmten Magens hat die Form eines Blindsacks und ist mit einer verhornten, drüsenlosen (kutanen) Schleimhaut und der hintere Teil mit einer drüsenhaltigen Schleimhaut ausgekleidet.

Die drüsenlose Schleimhaut hat nur begrenzte Möglichkeiten, um sich gegen die Magensäure zu schützen. Die dichten Verbindungen zwischen den Zellen der obersten Zellschicht bilden eine sehr schwache Barriere gegen die schädigende Einwirkung der Magensäure. Einmal durchbrochen, kommt es zum Absterben der darunterliegenden Zellen. Der effektivste Schutz der drüsenlosen Schleimhaut ist es, den direkten Kontakt mit der Magensäure zu verhindern, was durch eine mattenartige, auskleidende Schichtung der eintreffenden Nahrung im Bereich des Blindsacks und des Übergangs zum drüsenhaltigen Teil des Magens gewährleistet wird.

Im Blindsack findet überwiegend die bakterielle Fermentation der Kohlenhydrate statt, wobei Milchsäure, freie Fettsäuren und Gase gebildet werden. In den nachfolgenden, drüsenhaltigen Regionen wird der Mageninhalt zunehmend mit Magensaft durchmischt und verflüssigt, wodurch der pH-Wert sinkt und die bakterielle Aktivität ab- und die enzymatische Verdauung der Proteine zunimmt. Im Bereich der drüsenhaltigen Schleimhaut schützt eine puffernde Schleimschicht vor der schädigenden Einwirkung des Magensaftes.Der Magen

Die drüsenhaltige Schleimhaut im hinteren Magenbereich (Fundus- und Pyloruszone) besteht unter anderem aus folgenden Zellen:

  • Hauptzellen: produzieren das Proenzym Pepsinogen
  • Belegzellen: produzieren Magensäure
  • Nebenzellen: produzieren Muzine (Schleimstoffe) zum Schutz der Magenwände


Getrennt werden die beiden Schleimhautschichten vom Margo plicatus, einer Grenzlinie zwischen drüsenloser und drüsenhaltiger Schleimhaut. Der Bereich der drüsenlosen Schleimhaut am Margo plicatus ist besonders anfällig für Schleimhautreizungen und Geschwüre, da hier die Magensäure als erstes angreifen kann.

Der Magensaft
Der Magensaft ist essentiell für den gesamten Verdauungsvorgang und setzt sich aus folgenden Inhaltstoffen zusammen:

  • Wasser
  • Muzine
  • Enzyme:
    • Pepsinogen und Pepsin zur Proteinverdauung
    • Lipasen zur Fettverdauung (kleine Mengen)
  • Hydrogencarbonat: puffert die Magensäure (ist auch im Speichel enthalten)
  • Intrinsic factor: bildet schützenden Komplex mit Vitamin B12 und gewährleistet dessen Resorption im Darm
  • Magensäure



Die Magensäure

Mit einem pH-Wert von 1-1,5 ist der Magensaft recht sauer, was auf die Magensäure zurückzuführen ist. Die Magensäure ist Salzsäure (HCl), wird von den Belegzellen der drüsenhaltigen Magenschleimhaut produziert und übernimmt wichtige Funktionen für die Verdauung. Die Magensäure desinfiziert den Nahrungsbrei, indem sie mit der Nahrung aufgenommene Keime abtötet. Außerdem aktiviert die Magensäure das Proenzym Pepsinogen zu Pepsin und gibt somit den Startschuss für die Proteinverdauung. Zusätzlich werden die Proteine durch die Magensäure denaturiert, also die Struktur aufgebrochen, so dass die Proteine für die weitere enzymatische Verdauung besser zugänglich gemacht werden.

Bedeutung für die Verdauung
Eine normale Verdauung erfordert die ausreichende Durchmischung bzw. Durchtränkung des Nahrungsbreis mit Magensaft. Verschiedene Faktoren können diesen wichtigen Verdauungsschritt jedoch negativ beeinflussen:

  • Zu geringe Magensaftsekretion (ausgelöst durch physischen/psychischen Stress direkt nach der Nahrungsaufnahme)
  • Zu hastige Futteraufnahme
  • Zu große Futtermengen pro Mahlzeit
  • Bildung von Kleberproteinen (Gluten aus Weizen oder Roggen)
  • Hohe Keimbelastung im Futter


Die Konsequenzen sind eine ungenügende pH-Wert-Absenkung und dadurch ungenügende Abtötung schädlicher Keime aus dem Nahrungsbrei. Die Folge ist eine unzureichende enzymatische Verdauung und somit schlechte Nährstoffeffizienz und im schlimmsten Fall Gasbildungen mit resultierender Kolik.

 

Magenprobleme beim Pferd

Pferde sind sensible Tiere mit einem empfindlichen Magen-Darmtrakt. Als Flucht- bzw. Beutetier neigt das Pferd zu Stressanfälligkeit und stillem Leiden. Wird der Stress zu groß, reagiert das Pferd mit Magenproblemen – von kleinen Läsionen bis hin zu Geschwüren. Neben Schmerzen für das Pferd bedeuten Magenprobleme Leistungseinbuße, Unrittigkeit und Wesensveränderungen.

Risikofaktoren
Magengeschwüre treten bei einer Mehrheit der Pferde auf, wobei Rennpferde im Training mit über 90 % am stärksten betroffen sind, gefolgt von Pferden im aktiven Vielseitigkeits- (75 %), Distanzreit- (67 %), Spring- (58 %) und Westernsport (40 %). Neuere Studien zeigen, dass Magengeschwüre auch bei Freizeitpferden (> 50 %) und Zuchtstuten häufiger auftreten als allgemein angenommen.
Magengeschwüre treten am häufigsten an der Grenze zwischen drüsenloser und drüsenhaltiger Schleimhaut (Margo plicatus) auf, etwas weniger zahlreich im Bereich des Magenausgangs. Es wird angenommen, dass verschiedene Ursachen bzw. Risikofaktoren für das Auftreten von Magengeschwüren in diesen Regionen verantwortlich sind. Magengeschwüre der drüsenlosen Schleimhaut kommen durch direkten Kontakt mit der Magensäure zustande. Magengeschwüre der drüsenhaltigen Schleimhaut durch das Versagen der schützenden Schleimhautmechanismen, die aus einem Ungleichgewicht puffernder Substanzen (z. B. Hydrogencarbonat aus dem Speichel) und der Bildung von Magensäure entstehen.

Ursachen für Magenprobleme
Die Ursachen für Magenprobleme sind vielfältig, können jedoch in der Regel auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden: Stress!

Sportliche Beanspruchung
Intensive Trainingsbelastung konnte v.a. beim Rennpferd als Risikofaktor ausgemacht werden. Es wird angenommen, dass die Kontraktion des Magens und der erhöhte Druck der Bauchorgane auf den Magen während intensivster Arbeit den Rückfluss der Magensäure bis in den Bereich der drüsenlosen Schleimhaut begünstigen und zu Verletzungen der relativ ungeschützten, drüsenlosen Schleimhaut führen. Auch außerhalb des Rennsports im Sport- und Freizeitbereich bedeuten hohe Leistungsanforderungen, Turniere, Wettkämpfe und damit verbundene Transporte eindeutige Stressfaktoren für das Pferd.

Haltungsbedingte Stressfaktoren
Obwohl erst neuere wissenschaftliche Studien einen Anstieg von Stresshormonen bei Pferden mit Magengeschwüren der drüsenhaltigen Schleimhaut aufzeigen konnten, geht man schon lange davon aus, dass neben der Fütterung und sportlichen Anforderung unterschiedlichste, haltungsbedingte Faktoren Stress auslösen und schließlich zu Magengeschwüren führen können. Hier spielt die Haltungsform (Box, Offenstall, etc. inkl. Einstreu, Klima, Lichtverhältnisse, etc.) eine wichtige Rolle, denn nicht jede Haltungsform ist für jedes Pferd geeignet. Das Herdenmanagement kann ebenso einen Stressfaktor darstellen, wenn z. B. die Rangordnung problematisch ist, zu viele Pferde auf zu geringer Fläche untergebracht sind oder nicht genügend Fress-/Tränk- und Liegeplätze vorhanden sind. Grundsätzlich ist eine nicht artgerechte Haltung ein Hauptfaktor für Stress und potenzielle Entwicklung von Magenproblemen. Mangelt es dem Pferd an Bewegungsmöglichkeiten, Sozialkontakten oder artgerechter Futteraufnahme, etc. sind Magenprobleme praktisch vorprogrammiert. Hinzu kommen zeitlich begrenzte Stressfaktoren wie z. B. Stallwechsel.

Weitere Faktoren
Neben Stress gibt es noch weitere Faktoren, die Magenprobleme begünstigen. Hierzu gehören bestimmte Medikamente, wie Schmerzmittel und Entzündungshemmer, die nur zeitlich begrenzt verabreicht werden, da sie Magenschleimhautreizungen verursachen können. Des Weiteren können Parasiten wie Magendasseln oder -würmer für Magenprobleme ursächlich sein. Was Bakterien betrifft, so konnte beim Pferd im Gegensatz zum Menschen bislang nicht bewiesen werden, dass bestimmte bakterielle Keime wie Helicobacter Pylori mitverantwortlich für die Entstehung von Magengeschwüren sind. Es wird jedoch angenommen, dass die sekundäre Besiedlung der Magengeschwüre mit Bakterien die Heilung verzögern kann.

Fütterung
Fehler in der Fütterung spielen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Magengeschwüren.

  • Zu wenig Raufutter und/oder zu hastige Futteraufnahme bewirken eine verminderte Speichelproduktion bzw. Pufferung des Magensaftes
  • Hohe getreidelastige Kraftfutterrationen verstärken durch die erhöhte Verweildauer von getreidereicher Nahrung im Magen die Gefahr von Gärung
  • Lange Zeitintervalle zwischen den Mahlzeiten (Fresspausen) können dazu führen, dass die schützende Wirkung des mattenartigen Raufutterbreis ausbleibt

 

Klinische Symptome
Die klinischen Symptome, die bei Pferden mit Magengeschwüren auftreten sind mannigfaltig, vielfach unspezifisch und können von Pferd zu Pferd unterschiedlich stark ausgeprägt sein:

  • Gewichtsverlust
  • Wiederkehrende Verdauungsstörungen: Koliken, Durchfall, Kotwasser, Blähungen, Verstopfungen
  • Stimmung des Pferdes: matt, teilnahmslos, depressiv, apathisch, nervös, aggressiv, schreckhaft
  • Häufiges Gähnen, Flehmen, Leerkauen und/oder Koppen
  • „Schmerzgesicht“, hochgezogene Nüstern
  • Hochgezogener Bauch/Flanke
  • Mangelnder Appetit, (getreidehaltiges) Kraftfutter wird schlechter gefressen bzw. Heu wird bevorzugt
  • Das Fressen des Kraftfutters wird nach einigen Bissen plötzlich beendet
  • Fohlen hören plötzlich auf zu trinken
  • Dehnbewegung der Vorhand und/oder Wälzen nach der Kraftfutteraufnahme
  • Erde fressen
  • „Aufstoßen“ mit säuerlichem Geruch
  • Speichel ziehen, Zungenspiel, beknabbern von Gegenständen (Boxenwände, Stricke, Gitterstäbe)
  • Abwehrreaktionen beim Satteln und Putzen (angelegte Ohren, beißen, treten, „kitzelig“ am Bauch)
  • Überempfindlichkeit in der Gurtlage, Sattelzwang
  • Beim Reiten: Klemmigkeit/Rittigkeitsprobleme, Verspannungen „Rückenprobleme“, Zähneknirschen, häufiger Kotabsatz
  • Zögerliches Bergabgehen
  • Stumpfes Fell

 

Diagnose
Die klinischen Symptome erlauben allenfalls eine Verdachtsdiagnose, eine gesicherte Diagnose kann nur anhand einer gastroskopischen Untersuchung des Magens gestellt werden. Die systematische Beurteilung der Magenschleimhaut und die Erfassung der Anzahl, Größe, Tiefe, Verteilung und Lokalisation der Magengeschwüre erlaubt eine Klassifizierung in unterschiedliche Schweregrade 0 – 4 (nach Andrews et al., 1999).

Kategorisierung des Magenschleimhautzustandes

0 - Intakte Magenschleimhaut
1 - Hinweise auf übermäßige Verhornung oder Durchblutung
2 - kleine, vereinzelte oder mehrere Veränderungen der Schleimhaut
3 - große, vereinzelte oder mehrere Veränderungen mit oberflächlichen Geschwüren
4 - Ausgedehnte Veränderungen mit tieferen Geschwüren

Behandlung
In der Praxis wird bei einem Magengeschwür als Sofortmaßnahme ein Magensäureblocker (Protonenpumpenhemmer) eingesetzt. Der entsprechende Wirkstoff ist Omeprazol. Da die Magensäure wichtige Voraussetzungen für die Verdauung schafft, wie bereits erklärt, sollten Magensäureblocker nur über einen begrenzten Zeitraum von wenigen Wochen gegeben werden. Tierärzte empfehlen Ergänzungsfuttermittel in Kombination mit den Säureblockern zu geben, um einen zusätzlichen Schutz der Magenschleimhaut zu schaffen. Dieser Schutz dient einerseits den Schleimhäuten als auch den bereits geschädigte Zellen, um die Heiligung voran zu treiben.

 

Fütterungsmanagement

Neben der Vermeidung physischer und psychischer Stressoren sowie anderer Faktoren steht und fällt die Magengesundheit des Pferdes mit dem korrekten Fütterungsmanagement, weshalb die Fütterung in engem Zusammenhang mit einer erfolgreichen Therapie bzw. Prävention bei Magenproblemen steht. Um das Risiko von Magengeschwüren möglichst gering zu halten, sollten bestimmte Fütterungsaspekte beachtet werden.

Fütterungsstrategie

  • Heu vor Kraftfutter füttern (Puffer bilden)
  • Fresspausen reduzieren (< 4 Stunden)
  • Tagesration auf möglichst viele Mahlzeiten aufteilen
  • Kein Training direkt nach der Krippenfutteraufnahme
  • Stress beim Fressen vermeiden
  • Genügend Zeit zum Fressen lassen


Rationsgestaltung

  • Ausreichend gutes Heu (min. 1,5 bis 2 kg je 100 kg Körpergewicht und Tag) -> fördert Speichelbildung
  • Stärke und Zucker reduzieren -> Getreidefreie Ration
  • Idealerweise < 1 g Stärke je kg Körpergewicht und Mahlzeit und < 2 g Stärke je kg Körpergewicht und Tag
  • Ein erhöhter Energiebedarf sollte über Strukturkohlenhydrate, Öle und Ölfrüchte gedeckt werden
  • Schleimstoffbildende Futtermittel: Leinsamen und Flohsamenschalen zum Schutz der Magenwände
  • Pektine: bilden gelartigen Schutzfilm auf den Magenwänden
  • Luzerne: enthält puffernde Eigenschaften und eignet sich als Luzernegrünmehl sehr gut bei Magenproblemen
  • Sanddorn: enthält antioxidative, antibakterielle, antivirale, wundheilende und entzündungshemmende Eigenschaften und liefert diverse bioaktive Nährstoffe
  • Nukleotide: als Voraussetzung für die Zellteilung und Proteinbildung unterstützen diese funktionellen Grundbausteine der DNA und RNA die Geweberegeneration und fördern die Heilung geschädigten Gewebes

 

Unsere Schutzpatrone für den Magen:


Brandon
® plus gastrointestinal

  • Zum Schutz und zur Regeneration der Magen- und Darmschleimhaut
  • Mit funktionellen Zellbausteinen -> Nukleotide
  • Bei Magen- und Verdauungsproblemen jeglicher Art

 

Brandon® plus gastro balsam

  • Schützt und regeneriert die Magen- und Darmschleimhaut
  • Insbesondere Schutz der drüsenhaltigen Schleimhaut des Magens
  • Mit magenprotektivem Sanddorn-Mazerat

 

Brandon® plus gastrointestinal und Brandon® plus gastro balsam sind ideal in Kombination!

 

Krippenfuttermittel für normal- bis schwerfuttrige Pferde

Brandon® xl

  • Niederglykämisches, mineralisiertes Krippenfutter
  • Zum Auffüttern magerer Pferde mit Magenproblemen
  • Auf Luzernebasis

 

RiceLein

  • Hoher Protein- und Energiegehalt
  • Stärke- und zuckerarm, nicht mineralisiert
  • Für Pferde mit Magen, Muskel- und Stoffwechselproblemen

 

WES Gastro Beet

  • Geeignet für Pferde mit Magen-, Muskel- & Stoffwechselproblemen
  • Mit magenprotektivem Sanddorn-Mazerat und natürlichen Pektinquellen
  • Kurze Quellzeit!

 

WES Sensitive Mash

  • Proteinreiches Mash für Magen, Darm und Wohlbefinden
  • Mit Flohsamenschalen, Leinsamen und wertvollen Kräutern
  • Für magensensible Pferde sowie Pferde mit Muskel- & Stoffwechselproblemen geeignet

 

Alle WES Produkte sind für Pferde mit Magenproblemen geeignet!

 

Krippenfuttermittel für leichtfuttrige Pferde

Glyx-Wiese® Müsli

  • Faserreich und geringer Energiegehalt


Glyx-Wiese
® Seniorfaser

  • Wiesengräser und -kräuter mit wertvollen Ölen


Equigard
® Müsli & Classic

  • Faserreich & mikronährstoffreich


Glyx-Mash
®

  • Prebiotisch und verdauungsfördernd

 

Die optimale Ergänzung

LinuStar®

  • Reich an hochwertigen Schleimstoffen und Omega-3-Fettsäuren
  • Zum Schutz der Magen-Darm-Schleimhäute
  • In patentiertem Verfahren schonend gecrackt

 

Für die Anwendung bei Magenproblemen reicht das Quellen in Wasser vor der Fütterung. Kein Kochen oder Schroten notwendig!

 

Zur Stressminderung

Anti-Stress Kräuterpellets

  • Bei Stallwechsel und Stehtagen
  • Mit u. a. Baldrian, Passionsblume, Lavendel, Taigawurzel, Johanniskraut und Weißdorn


Equilizer
®

  • Bei erhöhter nervlicher Anspannung und Temperamentsproblemen
  • Für Sportpferde geeignet


Magnesium B12

  • Bei stressanfälligen Pferden zur Steigerung der nervlichen Belastbarkeit
  • Zur Verbesserung der Nervenfunktion

 


Persönliche Futterberatung

Gerne stehen wir Ihnen für eine persönliche Futterberatung und individuelle Produktkombination zur Verfügung.
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Ihr St. Hippolyt Team

 

 

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