Ursachen, Symptome und Lösungen bei PPID

PPID - früher ECS


Ursache und Symptome
PPID (früher als Equines Cushing Syndrom (ECS) bekannt) wird durch eine Fehlfunktion der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) und einer daraus resultierenden Hormonstörung hervorgerufen. Als Ursache für diese Fehlsteuerung werden Tumore aber auch eine Schädigung des Drüsengewebes durch Einfluss von Sauerstoffradikalen diskutiert. Die genauen Auslöser sind jedoch noch nicht geklärt. Pferde mit PPID haben oftmals ähnliche Fettdepots wie beim Equinen Metabolischen Syndrom, abgesehen von den Fettdepots sind sie jedoch abgemagert und es entsteht durch Degeneration der Muskulatur der typische Senkrücken.

"Teddypelz" als Indikator
Besonders auffallend ist der gestörte Haarwechsel, der manchem PPID-Patienten das ganze Jahr über einen dichten Pelz beschert. Bei jedem zweiten Pferd, das an PPID erkrankt, lässt sich eine Insulinresistenz nachweisen. Man geht davon aus, dass dies der Grund für das erhöhte Hufreherisiko von PPID Pferden ist. Im Gegensatz zum EMS sind bei PPID oft ältere Pferde betroffen. Weitere mögliche Symptome können vermehrtes Schwitzen, Trinken und Harnabsetzen sein. Über einen „Dexamethason-Hemmtest“ oder über einen erhöhten Blutspiegel des Adrenocorticotropen Hormons (ACTH) kann der Tierarzt feststellen, ob das Pferd an PPID erkrankt ist.

Vitalstoffe gegen Gewebezerstörung
Rund 15 Prozent der älteren Pferde entwickeln eine PPID. Über die Hälfte aller „PPID-Pferde“ sind insulinresistent und entwickeln eine Hufrehe. Ein wichtiges Ernährungsziel besteht daher darin, das Risiko für Hufrehe des insulinresistenten Pferdes zu minimieren, wie im Kapitel vorher beschrieben. Weitere besondere Anforderungen an die Fütterung werden wegen der Drüsenschädigung gestellt, bei der unter anderem die hormonellen Wechselbeziehungen von Dopamin, des adrenocorticotropen Hormons (ACTH), Cortisol und Insulin außer Kontrolle geraten sind. Dies führt zur Ausprägung der PPID-Symptome. Eine Ursache für diese Fehlentwicklung liegt im Versagen der körpereigenen Radikalstoffabwehr, die aus Enzymen und Antioxidantien besteht. Auch eine mangelhafte Versorgung von antioxidativen Nährstoffen kann eine Rolle spielen. Um der fortschreitenden Zellzerstörung entgegenzuwirken, profitieren betroffene Pferde von einer höheren Konzentration antioxidativer Nährstoffe wie Vitamin E und Vitamin C. Ziel ist es, die fortschreitende Drüsendegeneration aufzuhalten und der Geweberegeneration eine Chance zu geben, um die Lebensqualität wiederherzustellen.

 

Fütterungsempfehlungen je 100 kg Körpergewicht und Tag

Basisfütterung


*(48 S
tunden Karenzzeit bei Turnierpferden)

Bei Bedarf die passende Ergänzung

 

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